Mit der Vereinsgründung im Jahr 1977 ist das Autonome Frauenhaus Oldenburg e.V. eines der ältesten Frauenhäuser Deutschlands. Nach 10 Jahren unbezahlter Arbeit erhält das Autonome Frauenhaus seit 1988 institutionelle Förderung durch die Stadt Oldenburg und das Land Niedersachsen. Der Mitbegründerin und langjährigen Mitarbeiterin, Frau Buschka Niebuhr wurde 2002 das Bundesverdienstkreuz verliehen.


Dank einer großzügigen Spende einer Oldenburger Bürgerin konnte der Verein 1986 ein kleines Haus kaufen. Es verfügte über 12 Plätze für Frauen und Kinder.

 

Die Schließung des AWO-Frauenhauses im Jahr 2003 führte zu einer permanenten Überbelegung im Autonomen Frauenhaus. Darüber hinaus konnten viele schutzsuchende Frauen und Kinder nicht aufgenommen werden. Die Nachfrage nach Frauenhausplätzen überstieg das Angebot bei weitem. Im Durchschnitt wurden jährlich 80 Frauen und 70 Kinder aufgenommen, weitere 50 Frauen und 60 Kinder konnten nicht aufgenommen werden. Dies betraf besonders Frauen mit mehreren Kindern, obwohl uns der Schutz von Kindern vor Gewalt ein besonderes Anliegen ist.

 

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Oldenburger Ratsfraktionen entstand die Idee, ein neues, größeres Haus für das Oldenburger Frauenhaus zu kaufen. Die Stadt Oldenburg unterstützte den Hauskauf mit einem Investitionskostenzuschuss in Höhe von 70.000€,  der Förderverein stellte 30.000€ zur Verfügung, das alte Frauenhaus wurde verkauft.

 

Dank der Unterstützung von Stiftungen und zahlreicher privater Spenderinnen und Spender konnte im Sommer 2009 das neue Frauenhaus bezogen werden. Nun stehen in Oldenburg wieder 24 Frauenhausplätze zur Verfügung und alle von Gewalt betroffenen Frauen und Kinder finden Schutz und Unterstützung.

 


notruf